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Der “Heilige Rock" aus Trier in Koblenz
Die Trierer Bischöfe logierten gern und ausdauernd auf dem Ehrenbreitstein. Unter anderem brachten sie auch ihre berühmte Reliquie, den Heiligen Rock, wiederholt für Jahre in Koblenz unter.
Besucher, die die Festung heute vom Hochplateau her durchs Feldtor betreten, stehen zuerst meterdicken, himmelhohen, bedrohlichen Wehrmauern aus blankem Bruchstein gegenüber. Graben und Mauer. Dahinter das gleiche noch einmal. Tunnel, Brücken, Tore verschließen und verbinden die Verteidigungslinien. Überall sind Schießscharten oder die großen Mauermäuler einstiger Kanonenbatterien. Hat man das Labyrinth der nördlichen Befestigungen durchschritten, öffnet sich überraschend die lichte Weite des Oberen Schlosshofes. Die im klassizistischen Stil gehaltenen Gebäude dort sind hellgelb verputzt abgesetzt: Urplötzlich verliert die Festung hier ihren martialischen Charakter, wird zum attraktiven Höhenschloss.
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